Verwaltungsstandort für eine Übergangszeit

Unterzeichneten den Vertrag zur Anmietung der beiden Gebäude: Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke (2. v. li.) sowie Andries Broekhuijsen (li.) und Ludger Möllers von der BSB GmbH (Besitzgesellschaft ehemalige St. Barbara Kaserne). Foto: Stadt Dülmen/Kannacher
18 May

Dülmen. Den Vertrag über die Anmietung von zwei Gebäuden auf dem ehemaligen Kasernengelände unterzeichneten am Mittwoch, 17. Mai, Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke sowie Andries Broekhuijsen und Ludger Möllers von der BSB GmbH (Besitzgesellschaft ehemalige St. Barbara Kaserne).

Ab Anfang 2018 sollen auf insgesamt fünf Etagen in beiden Gebäuden an der Heinrich-Leggewie-Straße 11 und 13 übergangsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung untergebracht werden. Dies hatte die Stadtverordnetenversammlung Anfang März beschlossen. Diese Interimslösung ist notwendig, da wegen der anstehenden Baumaßnahme für das Intergenerative Zentrum (IGZ), des damit verbundenen Rathausumbaus und des geplanten Freizugs des Erdgeschosses der Overbergpassage neue Räumlichkeiten für die Verwaltung benötigt werden.

Die BSB GmbH wird die Gebäude nun herrichten und voraussichtlich zum 01. Januar 2018 an die Stadt Dülmen übergeben, die dann mit der Einrichtung der Gebäude beginnen kann. Die Stadt wird die beiden Gebäude für zunächst fünf Jahre anmieten und hat danach eine Option auf weitere drei Jahre. In die beiden Gebäude sollen das gesamte Baudezernat (bis auf den Baubetriebshof) und die Wirtschaftsförderung der Stadt Dülmen einziehen. Die Fachbereiche Jugend und Familie sowie Arbeit, Soziales, Ehrenamt und Senioren übernehmen die dann frei werdenden Räumlichkeiten in den oberen Etagen der Overbergpassage. Für die beteiligten Fachbereiche und das Baudezernat verkürzen sich damit die Wege, da sie jeweils komplett an einem Standort untergebracht sind.

„Es ist unser klares Ziel, dass die Gesamtverwaltung mittelfristig wieder an zentraler Stelle in der Innenstadt angesiedelt wird“, betont Bürgermeisterin Lisa Stremlau. Die Verwaltung werde die Zeit nutzen, um die künftige, optimierte Unterbringung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu planen. Auch die Möglichkeit eines Neubaus soll dabei geprüft werden.