Kataster-Arbeiten schreiten planmäßig voran / Bäume in „gutem Zustand“

Eine der beiden großen Platanen vor dem Kolpinghaus trägt jetzt ein kleines Schild mit der Nummer „5.000“.
27 February

Dülmen. Die Arbeiten am Baumkataster schreiten planmäßig voran: Mehr als 5.000 Bäume im Stadtgebiet wurden seit August 2018 erfasst und Daten wie Alter, Höhe und Durchmesser mit Hilfe einer neuen Baumkataster-Software festgehalten. Baum Nummer 5.000 erhielt in der vergangenen Woche sein „Namensschild“: Es handelt sich um eine der beiden großen Platanen vor dem Kolpinghaus. Bis Ende 2019 soll die Erfassung abgeschlossen sein und der Stadt einen umfassenden Überblick über Bestand und Pflegebedarf ermöglichen. Nach Schätzungen stehen ca. 20.000 Bäume auf öffentlichen Flächen im Stadtgebiet.

„Wir haben zunächst Bäume an Kindergärten und Schulen, auf Spielplätzen und öffentlichen Grünanlagen erfasst. Im nächsten Schritt konzentrieren wir uns auf Bäume an Straßenzügen“, erklärt Christian Fränzer, Mitarbeiter im Fachbereich Tiefbau. Die gesammelten Daten ermöglichen der Stadt künftig, vorausschauender und effizienter den Baumbestand zu überwachen.

Mit dem Fachbetrieb „Grüner Zweig“ hat die Stadt einen erfahrenen Partner an der Seite. Knapp 60.000 Bäume erfasst das Unternehmen pro Jahr in Städten und Gemeinden und ist seit 25 Jahren in der Baumpflege und im Baummanagement tätig. „Die Bäume sind in einem guten Zustand: Es gibt im Vergleich zu anderen Städten weniger Bäume in der Alterungsphase. Die notwendigen Pflegearbeiten zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit sind bisher regelmäßig durchgeführt worden. Das lässt sich bereits nach 5.000 kontrollierten Bäumen feststellen“, erklärt der FLL-zertifizierte Baumkontrolleur Ulrich Brink und Projektleiter der Baumerfassung in Dülmen.

Im August 2018 waren die Arbeiten für das Dülmener Baumkataster im Schlosspark gestartet: Jeder Baum ab 10 cm Stammdurchmesser oder einem Alter von ca. 15 Jahren sind verkehrssicherungspflichtig und werden somit erfasst. „Die Arbeit erfordert Konzentration und ist zeitintensiv. Deshalb bitten wir Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass wir während der Analyse nur wenig Zeit für Gespräche haben“, erklärt Ulrich Brink.